top of page

111 Orte In Südschweden, die man gesehen haben muss


111 Orte In Südschweden Die Man Gesehen Haben Muss 
© Tatjana Reiff / 111 Orte In Südschweden Die Man Gesehen Haben Muss 

Das Buch 111 Orte In Südschweden die man gesehen haben muss von Tatjana Reiff bietet spannende Einblick hinter die bezaubernden, geheimnisvolle und teilweise skurrile Kulisse Südschwedens. Als Schwede aus Stockholm finde ich die Auswahl der Orte besonders interessant, weil es nicht nur um bekannte Sehenswürdigkeiten geht, sondern auch um Geheimtipps, die die Mehrheit der Schweden nicht kennt, die ihnen aber gefallen würden. Ich selbst habe bereits viele der im Buch vorgestellten Orte besucht, gleichzeitig habe ich auch neue Reiseziele entdeckt, die ich nun auf meine „muss ich gesehen haben“-Liste setze. 


Besonders haben mir die Hintergrundfakten zu den Orten wirklich gefallen, da sie einen einzigartigen Einblick in die Geschichte und Kultur Schwedens bieten. Meiner Auffassung nach verleiht diese Information jedem Ort eine besondere Bedeutung. Dadurch wird deutlich, mit wie viel Leidenschaft die Autorin über die Orte und Menschen dahinter schreibt. Im Folgenden habe ich einige Beispiele aus dem Buch gesammelt, die meiner Meinung nach den typisch schwedischen Sinn für etwas schrägen Humor widerspiegeln, Beispiele, die einem einen Vorgeschmack auf das Buch vermitteln.


Das Café Hebbe Lelle
© Tatjana Reiff / Das Café Hebbe Lelle

Orte 20: Das Café Hebbe Lelle 

Das Café Hebbe Lelle in Göteborg verbindet eine kleine Geschichte mit einer großen Gebäckklassiker, das heißt riesigen Zimtschnecken. Hier erfährt man über die Stadtentwicklung Göteborgs und darüber, wie die 500 Gramm schwere Zimtschnecke namens „Hagabulle" entstanden ist. 



Die Kamelranch Ormöga
© Tatjana Reiff / Die Kamelranch Ormöga

Orte 45: Die Kamelranch Ormöga

Wenn man in den nördlichen Teil von Öland fährt, kann man plötzlich etwas sehen, bei dem man sich fragen mag, ob man nicht ein falschen Weg gewählt hat und sich jetzt in Ägypten sich befindet. Doch der Schein trügt nicht, auf der Insel Öland gibt es tatsächlich eine Kamelranch, auf der man im Sommer Kamelreiten üben kann. Warum es dort ein Kamelranch gibt, erfährt man im Buch. 


Gelbe und rote Dosen von "Oskars Surströmming" sind in einem Regal gestapelt. Die Dosen zeigen ein fischförmiges Muster.
© Tatjana Reiff / Das Disgusting Food Museum







Orte 65: Das Disgusting Food Museum

Ist der berühmte fermentierte Hering „Surströmming” für Sie nicht genug? Wenn Sie Ihren Magen wirklich herausfordern möchten, sollten Sie das Disgusting Food Museum in Malmö besuchen. Dort geht es um die „ekelhaftesten” Gerichte der ganzen Welt, die man probieren kann. 

Das Norrmalmstorg-Drama
© Tatjana Reiff / Das Norrmalmstorg-Drama



Orte 90: Das Norrmalmstorg-Drama 

Das notorische Phänomen des „Stockholm Syndrom” hat seinen Ursprung in Stockholm. Das Norrmalmstorg-Drama im Jahr 1974, von der der Name „Stockholm Syndrom” herrührt, war eine außerordentliche Geiselnahme in der schwedischen Geschichte. Die Situation wirkte teilweise eher wie ein Film als wie Realität, in dem viele bekannten Charakteren wie der Schwerkriminelle Clark Olofsson und der schwedische Ministerpräsident Olof Palme ein Rolle spielten. 

Das Dragon Gate
© Tatjana Reiff / Das Dragon Gate






Orte 93: Das Dragon Gate 

Eine weitere skurrile Geschichte ist die Gegebenheit hinter der sogenannten Dragon Gate, einem chinesischen Schloss an der Autobahn zwischen Uppsala und Stockholm. Hinter diesem ungewöhnlichen Bauwerk steckt eine lange und komplizierte Geschichte mit Intrigen zwischen einem chinesischen Mückenmittel-Milliardär und den lokalen Behörden. 


Aus schwedischer Perspektive bietet das Buch nicht nur Empfehlungen, welche Orte man sehen sollte, sondern auch, wie man sie erleben muss. Ich kann dieses Buch allen Schweden-Fans empfehlen, insbesondere Leser:innen, die sich für skurrile Orte und besondere Geschichten interessieren. Weitere Informationen über das Buch und Kaufoptionen kann man hier finden: 111 Orte in Südschweden, die man gesehen haben muss.


Die 500 Gramm schwere Zimtschnecke namens „Hagabulle"
© Tatjana Reiff / Die 500 Gramm schwere Zimtschnecke namens „Hagabulle"

Kommentare


bottom of page