Trondheim

Trondheim liegt an der Mündung des Flusses Nidelva und trug früher den Namen Nidaros. Die Stadt ist mit knapp über 190.000 Einwohnern nach Oslo und Bergen die drittgrößte Gemeinde Norwegens. Von den 30.000 Studenten in der Stadt gehört ein Großteil zur Technischen Universität Trondheim, welche international bekannt ist. Viele von den Firmen in der Stadt arbeiten im Bereich Technologie und arbeiten daher auch mit der Universität eng zusammen. Das Universitätskrankenhaus beschäftigt ca. 10.000 Leute. Die strategische Lage macht Trondheim zu ein Knotenpunkt Nordnorwegens, sowohl für den Handel als auch für den Verkehr.

Trondheims Innenstadt liegt wie bei vielen anderen Städte in Norwegen auf einer Halbinsel, mit dem Trondheimsfjord auf der einen und dem Fluss Nidaros auf der anderen Seite. Die Lage der Stadt sorgt zwar für ein mildes Klima, jedoch ist das Wetter oftmals unbeständig.

Reihenhäuser
Nidarosdom

Im Jahre 997 wurde die Stadt von König Olav I. Tryggvason gegründet. Die gute Lage mit einem eigenen Hafen machte die Stadt zu einem Handelszentrum für die Region Tröndelag. Im Mittelalter entwickelte sie sich zur Hauptstadt Norwegens.

 

Im 17. Und 18. Jahrhundert verzeichnete Trondheim ein großes ökonomisches und wirtschaftliches Wachstum, besonders vorangetrieben durch den Handel. Der Handel war vor allem durch eine wohlhabende Familie dominiert worden, die aus Südschleswig stammte. Ihren Reichtum kann man auch heute noch in manchen Ecken Trondheims sehen, zum Beispiel am Stiftshof, welches der größte Palast aus Holz darstellt.