Tórshavn

Tórshavn ist die Hauptstadt und größte Stadt der Färöer Inseln. Sie liegt an der Südostküste von Streymoy, einer Insel im Zentrum der Inselgruppe. Die Stadt wurde in 1705 urkundlich erwähnt, womit sie vermutlich nach London die älteste Hauptstadt Nordeuropas ist. Bereits um 850 wurde die Insel besiedelt, als norwegische Leute vor der Tyrannei des damalig herrschenden Harald  I. von Norwegen flohen.

 

In der Stadt wohnen etwa 20.000 Leute Tórshavn ist somit das wirtschaftliche und politische Zentrum des Landes. In Tórshavn befindet sich das Løgting, das Parlament der Färöer. Es zählt zu den ältesten der Welt und wurde ca um das Jahr 900 gegründet. 

Hafen
Tingaens
  • Der Hafen wird beschützt durch die östlich liegende Insel Nólsoy, die als ein Wellenbrecher funktioniert. 1805 fing man auch an die Festungsanlage Skansin zu bauen, die als Schutz gegen Piraten dienen sollte. Die Festung wird als friedlichste Festung der Welt bezeichnet, weil hier ast nur Salut geschossen wurde.

 

  • Die Bevölkerungszahl von Tórshavn war lange sehr niedrig, und in 1709 wurde die Stadt von einer Pockenepidemie befallen, bei der 250 von den 300 Einwohnern starben.
     

  • Heute dient Tórshavn als internationaler Hafen der Färöer Inseln und von hier aus kann man per Fähre nach Dänemark, Norwegen und Island gelangen.