Nordic Holidays

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Skandinavien – einmal und nie wieder oder einmal und immer wieder, so kann man die Aussagen derer zusammenfassen, die den Hohen Norden bereist haben.

 

Im Februar war ich mit einer kleinen Gruppe von Star-Verkäufern aus der Autobranche in Lappland unterwegs. Alles Leute, die viel von der Welt viel gesehen haben, nur bis nach Lappland hat es nie gereicht.

 

Schon der Landeanflug, mit Blick auf die weißen Weiten Lapplands, war ein Erlebnis. Natur, soweit das Auge reicht. Die nächste Überraschung kam nach der Landung. Die Maschine hielt auf dem Rollfeld, alle raus. Von kuscheligen 20° plus auf die annähernd gleiche Temperatur im Minusbereich. Da mussten wir erst einmal tief durchatmen.

 

Mit dem Bus eroberten wir die Landschaft, die Straßen von schneebedeckten Bäumen flankiert und der leicht bläulich klare Himmel setzte in den Nachmittag die Hoffnung, dass wir zu späterer Stunde noch Nordlicht sehen würden. Da passte es hervorragend, dass wir für diesen Tag eine abendliche Motorschlittentour vorbereitet hatten.  Die Tour verlief sehr schön, ein herrlicher Sternenhimmel, eine Pause am Lagerfeuer mit einem frisch gekochten Kaffee (hier wird er noch gekocht) und stets den Blick nach oben. Schade – bis kurz vorm Hotel war die Enttäuschung allen anzumerken.

 

Auf den letzten Kilometern sah man es. Rechts. Langsam grünlich-milchig, zart, verletzbar. Größer werdend, das Grün verstärkte sich, fing an wie ein Theatervorhang leicht zu schweben. Wie ein Schleier am Himmel. Die Motoren längst verstummt, Fotoapparate gezückt und auf die Suche nach dem besten Motiv gegangen.

Das Nordlicht. Es hat sich doch noch gezeigt. So kann ein Abend in Lappland zu Ende gehen. Aber nicht an jedem Abend erscheint die Aurora Borealis.

Am nächsten Tag ging es auf eine Huskyfarm. Ein ohrenbetäubender Gesang der fast 50 Fellmützen erwartete uns. Jeder bekam sein eigenes Gespann.

Nervosität am Start. Schaffe ich es. Was, wenn ich vom Schlitten falle? Laufen? Im Tiefschnee. Ich bin an der Reihe. Die Leine wird gelöst, die Hunde gehen von null auf hundert und ich sacht auf die Bremse, langsam und kontrolliert den Schlitten in Bewegung setzen. Mehr Freiraum geben. Sich aneinander gewöhnen. Der Schlitten gleitet dahin. Ruhe. Nur das Gleiten der Kufen auf dem Schnee, das leise hecheln der Huskys, die Ihre Freude nicht verbergen können. Wir sind aufeinander abgestimmt, achten aufeinander. Nicht in die Füße fahren, die Leine auf Spannung lassen, dann klappt es. Respekt vor den Tieren, die ihr Bestes geben.

Ein herrliches Erlebnis, das alle im positiven Sinn geschafft hat.

Lappland – warum waren wir früher nicht hier. Wir kommen wieder. Privat, ein paar Tage mehr und dann in einer urigen Blockhütte mit Sauna und Kamin wohnen.

 

Wir würden uns freuen!