Lofoten

Lofoten ist eine Inselgruppe im Atlantik, nordwestlich vom Polarkreis und verzeichnet eine beträchtliche Fläche von 1227 km², hier wohnen aber nur 24.500 Leute. Das Gebiet besteht aus den sechs Gemeinden Vågan, Vestvågøy, Flakstad, Moskenes, Værøy und Røst. Das Gebiet ist mit durch die Europastraße 10 mit dem orwegichen Festland verbunden. Auch untereinader sind die Inseln durch Brücken und Tunnel miteinander verbunden. Lofoten ist besonderes berühmt für seine Berge, die zum Teil über 1200 m hoch sind. Außerdem lassen sich auf Lofoten die Polarlichter sehr gut beobachten, was viele Touristen lockt.

Turning Torso
Dämmerung
Hafen

Die wichtigsten Wirtschaftszeige auf Lofoten sind der Tourismus und die Fischerei. Zum Lofotfischfang sammeln sich jedes Jahr zwischen Januar und April mehrere Hundert kleine Fischerboote. In einer sehr guten Sasion wurden bis zu 146.000 Tonnnen Fisch gefangen. Der Großteil der Beute besteht aus Kabeljau und Dorsch, wobei Letzteres zu Stockfisch verarbeitet und exportiert wird.

 

Der Name stammt aus dem altnordischen und bedeutet "Luchsfuß". Es wird angenommen, dass die Namensgebung durch die Form der ursprünglichen Insel Vestvågøya zustande kam. Heutzutage gilt der Name aber für die ganze Inselregion und ist demnach aber trotzdem nur in Einzahl zu schreiben, da es sich um eine Region handelt. Heißt: auch im Deutschen wird die Region nicht in Mehrzahl geschrieben.