Bergen

Bergen liegt an der Westküste Norwegens und ist mit 280.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt Norwegens. Die Stadt liegt auf der Halbinsel Bergenshaløyen mit direktem Zugang zum Meer. Viele der Vororte der Stadt befinden sich auf den Inseln und sind durch Brücken mit dem Festland verbunden.

Bergen wurde im Jahr 1070 von König Olvar Kyrre formell gegründet, der Handel begann jedoch bereits im Jahre 1020 Bergen war lange Zeit die größte Stadt Norwegens und bis 1830 auch ihre Hauptstadt, als sie dann schließlich diesen Status an Oslo verlor. Während des 13. Jahrhunderts war Bergen eine Handelsstadt der Hanse und war bis 1789 ein Monopol für Handelsrechte für Nordnorwegen. Der Stockfisch-Trockenfisch war ein wichtiger Grund, warum sie zu so einer bedeutenden Handelsstadt wurde. Heute gehört das Viertel Bryggen (auch Tysskbryggen -Deutschbrücke) genannt, ein Gebiet mit hanseatischem Geschäftshaus, zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Blick von Fløyen auf Bergen
Turning Torso
Ludvig Holberg Statue

Heute ist die Stadt ein internationales Zentrum für Aquakultur, Schifffahrt und Offshore-Erdöl. Es ist auch ein nationales Zentrum für Medien, Tourismus und Bildung mit vielen Hochschulen. Der Hafen ist der belebteste Hafen Norwegens, sowohl was Frachter als auch Kreuzfahrtschiffe angeht. Fast eine halbe Million Touristen besuchen jedes Jahr Bergen, wobei die Mehrheit Deutsche und Briten sind.

 

Die Stadt wird oft als "Stadt der sieben Berge" bezeichnet, da sie von Bergen umgeben ist. Es ist jedoch umstritten welcher der 9 Berge, die die Stadt umgeben, mitgezählt werden soll.